Wer ist gefährdet?

Fußpilz: Risikogruppen

Fußpilz kann grundsätzlich jeden treffen. Denn die Erreger, meist Sporen von sogenannten Fadenpilzen, überleben in menschlichen Hautschuppen lange Zeit z. B. auf dem Boden des Schwimmbads, in Umkleidekabinen oder auch im Hotelzimmer. Wer hier barfuß läuft, hat sich schnell infiziert. Auch über Socken und Schuhe werden die Erreger von Mensch zu Mensch weitergegeben. Insofern ist es kaum verwunderlich, dass in Deutschland etwa jeder dritte Erwachsene betroffen ist!

Allerdings haben bestimmte Personengruppen ein erhöhtes Fußpilz-Risiko. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick zum Thema: Fußpilz – wer ist besonders gefährdet?

Hätten Sie´s gewusst? Fußpilz: Zahlen und Fakten1

  • 81% der Deutschen finden Fußpilz peinlich
  • 85% der Deutschen glauben, dass Fußpilz mit schlechter Hygiene zu tun hat
  • 85% der Deutschen finden Fußpilz unangenehm
  • Bis zu 70% der Diabetiker sind von Fußpilz zwischen den Zehen betroffen

Personen mit erhöhtem Fußpilz-Risiko

Sportler
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Sportler

Wer häufig Sport treibt, hat ein erhöhtes Fusspilz-Risiko. Bezeichnenderweise wird Fusspilz im Englischen auch „Athlete‘s Foot“ genannt. Der Grund: Durch das Schwitzen in sauerstoffundurchlässigen Schuhen bildet sich ein feuchtes Fussklima – eine Fusspilzinfektion wird so begünstigt. Doch auch kleinere Wunden im Fussbereich, die durch die mechanische Belastung entstehen, können das Eindringen von Fusspilz-Erregern begünstigen. Nicht zuletzt lauern Fadenpilze in Umkleidekabinen und Gemeinschaftsduschen auf ihr nächstes Opfer.

Senioren
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Senioren

Da Senioren häufig unter Durchblutungsstörungen leiden, zählen sie ebenfalls zur Risikogruppe. Hinzu kommt, dass die Abwehrfunktion der Haut mit zunehmendem Alter häufig beeinträchtigt ist. Auch eine verhornte, rissige und trockene Haut an den Füssen ist bei Senioren keine Seltenheit – Fusspilz-Erreger können leichter eindringen.

Menschen mit Diabetes
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Menschen mit Diabetes

Durchblutungsstörungen sind bei Diabetikern keine Seltenheit – diese können Fusspilz begünstigen. Darüber hinaus kann ein erhöhter Blutzuckerspiegel zu Nervenschädigungen führen. Dies wiederum hat zur Folge, dass kleinere Verletzungen an den Füssen oft nicht bemerkt werden. Fusspilz-Erreger haben dann leichtes Spiel. Nicht zuletzt ist die Immunabwehr von Diabetikern häufig beeinträchtigt.

Wichtig:Wichtig:

Menschen mit Diabetes sollten ihre Füsse regelmässig von einem Experten für medizinische Fusspflege (Podologen) untersuchen lassen.

Menschen, die gerne Turnschuhe tragen
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Menschen, die gerne Turnschuhe tragen

Egal ob Sportler oder nicht – Menschen, die im Alltag gerne Turnschuhe tragen, zählen ebenfalls zu den Fusspilz-Risikogruppen. Kein Wunder: Durch die fehlende Atmungsaktivität stellt sich ein feucht-warmes Fussklima ein – und darauf haben es die Fusspilz-Erreger regelrecht abgesehen.

Männer
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Männer

Männer sind öfter von Fusspilz betroffen als Frauen. Warum das so ist, ist noch nicht abschliessend geklärt. Ein möglicher Faktor könnte das häufige Tragen von geschlossenen Schuhen sein. Auch eine unzureichende Fusspflege könnte in manchen Fällen eine gewisse Rolle spielen.

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1Quelle: Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 2011: Consumer Tracking. Athlete‘s Foot. NOP Research Group Ltd 2000: Lamisil Cream Foot Study. Wolf, Elke 2011: Die Deutschen drückt der Schuh. Pharmazeutische Zeitung, 02/2011.